The Rum Blog

Meine Reise nach Australien

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Sonntag, Dezember 17, 2006

The story of el palm wedel

Es war ca 5 nach fuenf als ich mich am Strand wiederfand, im Kreise meiner Freunde, Im Schatten majestaetischer Palmen, in Hoerweite einer Samstagsnachmittags-bongo-und-cjembetruppe, fortan den gleichen Rhytmus in die Sphaere trommelnd.Wir waren genau an dieser Stelle zu dieser Zeit, da der lustige Scott, unser aller Chef, zwei Boxen Bier und Eis und Chips gekauft hatte, um die finanziellen Sorgen, die ihm der Road Trip gebracht hatte, fuer den Samstagabend vergessen zu machen. Man sprach ueber vergangenes, ueber den einen oder anderen lustigen Vogel, den man auf dem Road Trip naeher kennengelernt hatte (und ich meine damit nicht die laermenden Kakadus vom benachbarten Baum). Nicht weit von uns kreisten Die Drachen, majestaetische Boegen schwingend, mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit auf die Kueste zuhaltend nur um im naechsten Moment wieder dem Himmel entgegen zu fliegen. Und das alles nur um ein paar Gesellen unsrer eigenen Spezies, befestigt auf einem weissen Brett, uebers Wasser zu befoerden? Die Zeit verging rasch. Rascher als fuer die beiden Hochzeitspaerchen, die diesen Samstagabend am Strand zu einem Zeitlosen Moment in ihrem Leben machten. Das Bier verschwand, Abschiedsstimmung. Die ersten von uns sagten Goodbye, getrieben von einem menschlichen Instinkt namens Hunger. Ich, den Moment verzweifelt festhaltend, zoegerte den Abschied so lange hinaus, wie es nur ging. Ueber das weiche Gras tollend, sah ich ihn dann: Den Wedel. Symbol fuer die absolute Freiheit, zumindest fuer mich, erinnernd an alte Lieder uebers in die Ferne zu gehen und unter Palmen zu wohnen, griff ich zu. Wir verstanden uns von Anfang an gut. Als kleines Andenken wollte ich ihn zuerst meinem Chef ueberlassen, aber da der ja noch nicht weiss, dass ich innerlich schon lang gekuendigt hatte, stiess er ihn aus seinem goldenen Gefaehrt wieder hinaus. Ich konnte den Wedel seiner Bestimmung am Strassenrand nicht ueberlassen und griff erneut zu. Wie das Findelkind aus dem Nil, war auch dieser Palmwedel fuer groesseres bestimmt. Die Gleitbahn war freundlich zu ihm, auch wenn seine ruppigen Wedelblaetter ab und an an der Tramdecke kratzten.Auf der Bruecke posierten wir fuer ein Bild und fuer die Menschen um uns herum. Beinahe verletzte ich noch eine Person, da ich die Laenge des Wedels auf meiner Schulter deutlich unterschaetzte, als ich mich nach ein paar heissen Schnitten umdrehte. Zurueck in unserer kleinen Wohnung wedelte sich unser neuer Freund hinter den Fernseher. Goodbye. Ich und Palmen, lange haelts nie, denke man an die lustige Nacht in der wilden Stadt an der Costa Brava zum Beispiel. Alles was bleibt sind die Erinnerungen und der Kater am naechsten Morgen.Prost!