The Rum Blog

Meine Reise nach Australien

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Freitag, November 24, 2006

feelin' fuzzy & brooke.

Huiuiui, was fuer ne party. Gestern Abend gings, nachdem ich mit Luisa Spaghetti gekocht und gegessen hab los zu einem Club namens "Metro". Dort fand die Uniparty statt. Eine Art altes Theater, in der Mitte eine dicke Bar und auf der Buehne ein DJ und sein kleiner Freund, ein Justin-Timberlake-Verschnitt. Mit der Zeit fuellte sich der Raum und nach ein paar Drinks waren wir bereit die Tanzflaeche zu betreten. Also Charlie ist einfach geil, der ist immer am grinsen, kennt jeden, ist ultrafreundlich, ueberall beliebt, usw.Normalerweise bin ich ja nicht so der Dancer aber wenn man die ganze Sache nicht so ernst nimmt und seine eigenen Styles einbaut und viel Bier drinkt ist es echt einfach ziemlich geil, sich zur musik zu bewegen.Charlie beherrscht den Melbourne-shuffle perfekt. Ich sah auch einfach verdammt gut aus gestern mit meinem hut und dem me first hawaihemd. Andauernd kam einer oder eine her und meinte "i like your style" oder "i like your hat" oder "do you want to sleep with me?," oder "You are so cool, do you want to come into my club on saturday?". ok, dass mit dem mit mir schlafen hab ich dazu erfunden.aber sonst war ich echt ziemlich goil drauf. Hab mir irgendwann gedacht, jetzt leiste ich mir mal nen white russian und was grieg ich? ein Drink komplett voll mit Eis, je ein halbes schnappsglas voll Vodka und Kahlua und aufgefuellt mit....Cola! Arrggh. Ich bevorzuge immernoch das Saunaclubrezept ein Drittel Vodka, ein Drittel Milch und ein Drittel Kahlua und das ganze pisswarm. der Drink war also ein Reinfall. Cam, der andere, der bei Nico und Mamue durchgesurft ist, kam spaeter auch noch, er hatte eine Operation am Knie und kann praktisch nicht laufen. Die beiden haben einen halben Harem von Maedels um sich herum. Also irgendwann um halb vier oder so sind wir dann mit dem Taxi heim wobei wir auch an einem riesigen Museum vorbeigefahren sind. Es war ein richtiges Museum, nicht eine dieser Discos, die als Museum aufgemacht sind. Daheim hab ich den beiden noch eine (meine) Version von Frank Sinatras "My way" vorgesungen, wobei der Stecker eines Buegeleisens mir als Mikrofon diente, das Buegelbrett als Buehnenkulisse.Hochdramatisch, bis zu dem Punkt, als das Wasser aus dem Buegeleisen rauslief. dann funkte ich noch ne Runde nach Hause (richtung UL). Heute morgen wachte ich mit dem besten Kater, den ich je hatte auf. Ich fuehlte mich einfach gut und wollte weiterschlafen. als ich dann wieder aufgewacht bin hab ich mit Charlie gefruehstueckt und wir sind darauf gekommen, dass es um einiges einfacher ist, Kaese mit einem Kaesemesser als mit einem normalen Messer zu Schneiden. Much easier = Muchcheesier. Er erklaerte mir dann die Grundregeln von Krikett. Komisches Spiel. Ploetzlich klingelte dass Telefon, dass Maedchen, dass mir ihre Bilder gezeigt hat war in der Muschel. Ich hab mich natuerlich mit meinem echten Namen gemeldet, aber ich wollte ihr sowieso die Wahrheit erzaehlen. Lustigerweise wollte sie sich trotzdem noch mit mir treffen, und ca. ne Stunde spaeter hab ich dann die Chance bekommen, ihr alles zu erklaeren.Also warum ich Jonas heiss und nicht Ludwig oder Lothar, und wer ich wirklich bin usw. Einfach nur die verrueckteste situation in die man kommen kann. Nachdem ich ihr alles erzaehlt hatte, inklusive, dass das Gespraech mit ihr mit der Ausloeser war, warum ich das ganze dann doch bleiben liess, riet sie mir weiterzumachen, da ich ja gut Geld machen koennte damit. Echt tolle Einsstellung. Es hat mich dann auch nicht mehr gewundert, als sie mir erzaehlt hat, dass sie auf ner Waldorfschule war. Des sind halt einfach die schlimmsten. Sind dann ins Kunstmuseum, ne Weile auf so einen Spielplatz und noch Pizza essen. Also in Imbissbude. Die isch ziemlich verrueckt. ihre Schwester wohnt in Amerika, ihre Mutter arbeitet in Kambodscha, sie geht bald nach Indien, ihr Vater, Philosoph und ehemaliger Moench wohnt mit seiner dritten Ehefrau in der Bretagne. wir haben uns dann fuer die naechste Woche fuer einen painting Day verabredet. sie hat mir auch angeboten, ich koenne ne Weile bei ihr einziehen.Freak. Also so super toll isch se au nett aber ok. Wieder im Zug, rief ich Charlie an, den ich 5 Minuten spaeter auf einen Pubcrawl begleitete. Man laeuft von pub zu Pub und trinkt immer ein bier. Das ganze ist wie Golfen, man muss versuchen, mit moeglichst wenig Schluecken das Bier zu drinken (Par 4 waere vier Schluecke), und zwar in insgesamt neunzehn Pubs. Golfschlaeger und Golfkappe gehoerten auch dazu. Ich kam bei Pub 12 dazu und wir blieben bis Pub 14. Da waren auch Maedchen dabei (14 Bier!!!). Danach gings heim. Heut geht nichtmehr so viel, morgen gehts schon frueh auf die Insel. am Montag hab ich ein interview fuer das Umwelttechnologiedings.

Also, Sonntag gibts dann die versprochenen Bilder und bis dahin, Danke fuer die Aufmerksamkeit und macht es gut!!!

2 Comments:

Blogger Dennis said...

Endlich mal wieder erster.
Das mit dem PubCrawl klingt gut. Zum Glück mag ich kein Bier ;)
Dein Deutsch wird auch immer schlechter, kann das sein?

3:48 PM  
Blogger Jonas said...

Ja kann echt sein. Manchmal hab ich einfach kein Bock mehr alles nochmal zu korrigieren oder ich bau echt komische Satzverbindungen ein...weil ich die ganze Zeit am Englisch labern bin, denk ich. Oder ich schreib was, loesch einen Teil und vergess was anderes hinzuschreibe. Wie bei dem Satz mit der Imbissbude. Also sorry, naechstes Mal strenge ich mich wieder mehr an.

12:17 AM  

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